Mein Sommer der Städtetrips

Eigentlich wäre der Titel „2019 – Mein Jahr der Städtetrips“ eine gute Zusammenfassung für das Jahresende, denn noch nie habe ich so viele Städte besucht wie in diesem Jahr. Da im Herbst jedoch eine weitere Stadt ansteht, kommt heute zuerst eine kurze Zusammenfassung meiner bisherigen Touren und schließlich ausführliche Berichte zu den einzelnen Städten in den nächsten Wochen.

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Rückblick – Das Jahr 2017 in Worten

Dieses Jahr breche ich mit meiner Rückblicks-ABC-Tradition. Anstatt gegliedert in 24 Buchstaben, lest ihr heute meine Erlebnisse und Themen des Jahres 2017 aufgeteilt in zwölf Monate.

Beendet wird der Beitrag mit ein paar philosophischen Worten über das Jahr und das Leben. Haltet also gern bis zum Ende durch. Weiterlesen

ABC 2012 – Untergang oder Neuanfang?

Am 21.12.12 hätte eigentlich die Welt untergehen sollen, aber da ihr das hier lesen könnt, leben doch noch alle. Deswegen überwog dieses Jahr für mich der Neuanfang: drei Umzüge (Weiden – Shanghai, Shanghai – Weiden, Weiden – Bamberg). Doch lest selbst mein kleines zusammenfassendes Jahresrückblick-ABC:

A – wie Auslandsaufenthalt, eine tolle Erfahrung, die jeder junge Mensch machen sollte.

B – wie Bamberg, letztes Jahr noch meine Wunsch-Uni-Stadt und seit Oktober wohne ich hier, in einer der schönsten Städte Deutschlands, auch wenn sie in Franken ist.

C – wie Chinesisch, erst lernte ich es in Shanghai bröckchenweise und nun belege ich an der Uni mit Begeisterung einen Sprachkurs.

D – wie Dolmetscher, hah! Trotz meiner angeblichen, mangelnden Englischkenntnisse habe ich mich 5 Monate in einem komplett fremden Land durchgeschlagen und dort bei meinem Praktikum auch noch als Dolmetscherin fungiert.

E – wie Ersti, „Och, wie süß!“ – Das darf ich nächstes Semester zu den ganzen Neulingen sagen und es jedes Mal in vollen Zügen genießen.

F – wie Freundschaften, ich habe manche verloren, neue gefunden und alte aufgefrischt. Danke, dass es euch gibt!

G – wie Germanistik, mein erstes und geliebtes Hauptfach (+Bachelor-Arbeit)

H – wie Hund oder Frosch oder sontiges Getier, ich hab alles probiert! (Schmeckt echt gut!)

I – wie I-Phone, nach über 6 Jahren musste mein altes Handy endlich dem Fortschritt weichen.

J – wie Ja-Sagen, manchmal muss man einfach etwas riskieren, manchmal muss man spontan sein und etwas Dummes tun. Es macht das Leben lebenswerter.

K – wie Kommunikationswissenschaft, mein zweites, interessantes, aber auch schwieriges Hauptfach.

L – wie Liebe. 

M – wie Maxl, danke dass ich dich am Landeslager kennen lernen durfte, du mir immer Texte schickst und für mich da bist! Und auch im neuen Jahr werde ich dir natürlich beratend zur Seite stehen.

N – wie NC, der mir beinahe mein 2. Fach versaut hätte und den ich glücklicherweise in letzter Sekunde doch noch gepackt habe.

O – wie Oberpfalz, es heißt Oberpfalz und nicht nur „Pfalz“! Und ja, auch gebürtige Oberpfälzerinnen sind des Hochdeutschen ab und zu mächtig.

P – wie Pfadfinder, auch die kamen 2012 nicht zu kurz und ich fuhr mit aufs bayrische Landeslager „Funkenflug 2012“. Es war eine tolle Zeit!

Q – wie Qualle, auch die habe ich bei meinen chinesischen Freunden essen MÜSSEN.

R – wie Rauchbier, typisches Getränk in Bamberg.

S – wie Shanghai, meine neue Traumstadt für zwischendurch, wenn ich Lust auf 23 Mio. Menschen, ganz viel Party und super gutem Essen habe!

T – wie Tibet, über 4000km in 48 Stunden mit dem Zug bishin zu über 5000m Höhe durch das Himalaya-Gebirge zur Hauptstadt Lhasa. Es war eine meiner besten, eindruckvollsten und tollsten Erfahrungen bisher!

U – wie Uni, da bin ich jetzt und ein neuer Lebensabschnitt beginnt.

V – wie Vermissen, das habe ich dieses Jahr sehr ausgiebig gemacht.

W – wie WG und Mitbewohnerinnen, es ist auf jeden Fall eine Erfahrung und trotz diversen Abwasch- und Putzuneinigkeiten haben wir uns doch alle lieb.

X – wie Xintiandi , das Künstlerviertel in Shanghai und ebenfalls ein sehr besonderer Ort.

Y – wie Yuyuan, mein absoluter Lieblingsort in Shanghai!

Z – wie Zeit, die am Anfang in Shanghai super schnell verging, dann tangierte und gegen Ende hin anzog und jetzt während dem Studium wieder mal sehr knapp ist.

Wie auch letztes Jahr schon, gibt es zum Abschluss ein Resümee:

Es war ein unglaubliches Jahr 2012 und wieder einmal reichen die Buchstaben unseres Alphabets nicht aus, um alles zu erwähnen, was erwähnenswert ist. Wenn es die Zeit erlaubt, werde ich über folgende Dinge nachträglich noch Einträge verfassen:

Familienurlaub auf Mauritius, mein 2. Besuch bei Opa in Italien, Umzug nach Bamberg, Studium (darunter meine WG, Feki.de – studentischer Verein, Prüfungsphase, etc…) und das sind nur ein paar Themen!

Die letzten paar Monate (seit Juni) möchte ich mich am liebsten selbst ohrfeigen, dass ich einzelne Aspekte nicht aufgeschrieben habe und allgemein mein Schreiben vernachlässige. Wenn ich die einzelnen Blogeinträge zurückblättere, vor allem die von Shanghai, kommen so viele Erinnerungen hoch, die ich schon vergessen habe, obwohl das alles erst dieses Jahr passiert ist. Es kommt mir fast so vor, als wäre all das vorm 1.Oktober (der Tag an dem ich nach Bamberg gezogen bin) ein anderes Leben. Das was ich 2012 erlebt habe, war so unglaublich! Ich war auf 3 Kontinenten in einem Jahr, habe Tiere gegessen vor denen sich die meisten ekeln würden, war auf gigantisch hohen Bergen, habe neue Kulturen und Sprachen kennen gelernt und bin ein Stückchen erwachsener, selbstbewusster und wieder lebensfroher geworden!

Wir werden sehen, was 2013 bringen wird! In der nächsten Zeit, falls es Studium und der Geldbeutel erlauben, möchte ich auf jeden Fall wieder Reisen, unteranderem nach: Island, nochmal Shanghai, Neuseeland!!!, Schottland, Irland, Indonesien, ….

Ich wünsche euch tolle Silvesterpartys, einen guten Rutsch und dann am 01.01.2013 einen genialen Start ins neue Jahr! Wir hören uns!

P.S.: Ein riesiges Dankeschön an meine treue Leserschaft! Ihr seid der Wahnsinn. Ich hätte nicht gedacht, dass ich jetzt immer noch so viele Menschen erreichen kann und ich hoffe wir knacken den Rekord vom Februar 2012 im neuen Jahr. 😉