Ludwigsburg – Weltgrößte Kürbisausstellung

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Die zweite Urlaubsreihe in diesem Jahr wird eröffnet von einem Besuch im schönen Baden-Württemberg, genauer gesagt in Ludwigsburg, bei unseren Freunden Basti und Elli. Wie auch schon im letzten Jahr stoppten wir vor dem eigentlichen Italien-Urlaub bei den Schwaben. Anstatt eines tödlich-guten Raclettes erwarteten uns dieses Mal Kürbisse bis zum umfallen!

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Kurztrip nach Berlin – Die Hauptstadt bei Nacht

Der zweite Teil meines Berlin Kurztrips wird etwas bodenständiger und weniger exotisch, dafür habe ich Kunst und Currywurst mit im Gepäck. Weiterlesen

Bussana Vecchia – Charmantes Künstlerdorf


Das Künstlerdorf Bussana Vecchia hat eine erschütternde Vergangenheit hinter sich. Nach einem Erdbeben wurde das Dorf geräumt und stand lange Zeit leer. Heute ist davon kaum noch etwas zu spüren, denn Blumen und Wein verdecken die meisten Schäden und Künstler sind in die Häuser eingezogen.

In unserem Urlaub waren wir vor Ort und ich habe für euch den Charme des Dörfchens festgehalten. Weiterlesen

Menton – Wunderschöne Grenzstadt an der Cotê d’Azur


Gleich hinter der italienischen Grenze liegt das wunderschöne Städtchen Menton. Es war eines unserer ersten Ausflugsziele in unserem Urlaub. Es wird aber definitiv nicht unser letzter Besuch dort gewesen sein. Einen ersten Überblick über mögliche Unternehmungen möchte ich euch heute geben. Weiterlesen

Sehenswertes in Amsterdam

Wie versprochen folgt heute Teil 3 meiner Amsterdam-Reihe! Dieses Mal erzähle ich euch ein paar Dinge über Sehenswürdigkeiten abseits des Keukenhof in Amsterdam.  Weiterlesen

SHANGHAI SEHEN (4) – XINTIANDI

Mein letzten Besucher (Lena und Kajetan) sind seit gestern Abend (ihrer Zeit) wieder zuhause. War wirklich eine tolle Woche mit vielen neuen Einblicken in die kleinere Shanghaier Straßen, da mein Freund kulinarisch gesehen gerne sehr abenteuerlich ist und wirklich alles probiert.

Dieser Eintrag geht jetzt allerdings nicht über die gesamte letzte Woche, sondern nur über unseren Ausflug ins Künstlerviertel von Shanghai am Samstag – fünf kunstvolle Menschen in einer bunten, kreativen und immer wieder überraschenden Umgebung.

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Hier sind mal vier der fünf Menschen beim Frühstücken in den Straßen der Xintiandi (French Concession).

Von links nach rechts: Lena, Kajetan, ich und Christian. Danke an den Fotografen, Andreas! 😉

Anders als die Wochen zuvor habe ich nicht zuhause das Frühstück zu mir genommen, sondern wir machten uns einfach auf den Weg ins Künstlerviertel und kauften direkt von der Straße einfach so mal ein paar Dumplings. Umgerechnet hat uns das Frühstück soweit ich mich erinnern kann, ca. 1,50 für 5 Personen gekostet.

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Wir endeckten kunstvolle Bambuskonstruktionen mit Feuerlöschern im „used look“.

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Außerdem auch die ein oder anderen abenteuerlichen Anordnungen von Kabeln einfach über der Straße.

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Auch die Hintergässchen in der French Concession sind mehr als nur schön anzusehen, sondern haben auch richtig

flair.

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So großflächig Shanghai auch sein mag, es gibt doch auch hin und wieder sehr enge, kleine Gässchen mit vielen verschiedenen Geschäften, Kaffees und Restaurants.

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Und da wir im Künstlerviertel waren gibts hier mal ein bisschen Wandkunst. Leider war dieses Café jedoch komplett besetzt wie so ziemlich jedes, sodass wir uns in höhere Regionen zurückziehen mussten, von wo aus wie einen tollen Blick über das Viertel hatten:

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Durch Zufall bogen wir in eine sehr kleine etwas heruntergekommene Straße ab und traten in ein Café, das vollkommen leer war, obwohl es wirklich sehr schön und modern eingerichtet war. Meinen Vermutungen zufolge schätze ich, dass der Eingang der Gasse die ganzen Besucher ziemlich abschreckt und sich keiner zu dem Café vorwagt. Wir taten dennoch diesen Schritt und wurden schließlich nach einem längeren Aufstieg durch vier oder fünf Stockwerke mit besagtem Ausblick über das Viertel und einer mini Terasse mit Sonnenschein belohnt.

Dieser Ort wird mir lange in Erinnerung bleiben, weil er perfekt die Gegensätze von Shanghai widerspiegelt. Einmal dieses wirklich süße Café mit einer tollen kleinen Dachterrasse mit nur zwei Tischen mitten im Künstlerviertel von Shanghai, dessen verwinkelte Gassen von Hochhäusern umgeben sind. Dann der Aufstieg durch neugestrichene und restaurierte Räume, dass einem eher das Gefühl gibt, als würde man 5 Stockwerke durch eine Wohnung gehen, als durch ein gewöhnliches Café. Schließlich die außergewöhnliche Bestellabwicklung und zwar muss man die Kellnerin per Handy anrufen, damit sie von ganz unten den Kaffee nach oben bringt. (Auch sehr ungewöhnlich für Shanghai, dass es nur eine Kellnerin gab).

Rund um war es einfach was besonderes mit genau diesen Leuten, an genau diesem Platz, an genau diesem Tag dort oben zu sitzen und alles einfach stimmte.

Für einen so kreativen, kleinen und aufgeschlossenen Menschen wie mich, war es einfach ein Traum durch diese winzigen Gassen voller Leute (sowohl Chinesen, als auch Westliche) zu schlendern, die Boutiquen und Geschäfte voller Kleider, Tücher, Bilder, Schals, Postkarten, Teeshops, Schmuck und anderen Waren anzuschauen und einfach Spaß zu haben.

Es war wieder eine andere Seite dieser beeindruckenden Stadt und am liebsten würde ich mich diese paar Tage zurückwünschen und immer noch dort oben sitzen und die Sonne genießen.

Sommerliche Grüße aus der überraschenden Stadt Shanghai und Frohe Ostern an alle! 😉