Weihnachtsbäckerei – Alte Rezepte

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Am ersten Adventswochenende durchstöberten meine Mama und ich die alten Rezepte meiner Großmutter. Eines dieser alten Rezepte möchte ich heute mit euch teilen, genauso wie einige Gedanken zu Weihnachten.

Tradition des Plätzchen Backens

Normalerweise backen bei uns drei Generationen zusammen Plätzchen – meine Oma, meine Mama und ich. Bereits letztes Jahr musste diese Tradition ausfallen, da meine Mama mit der Auflösung ihres Geschäfts eingespannt war und ich an den Adventswochenenden meist unterwegs war. Gebacken wurde natürlich trotzdem, denn meine Oma und ich hatten denselben Gedanken und buken (ja, das ist wirklich das Präteritum von ‚backen‘) unabhängig voneinander für die ganze Familie.

Dieses Jahr ist wieder alles anders. Mit den Gedanken bei meiner Oma durchstöberten wir wirklich sehr viele ihrer alten Rezepte und fanden unter anderem ein Rezept, das wir schon immer einmal ausprobieren wollten, aber dann doch zu den üblichen Plätzchen zurückgekehrt sind.

Streuselbrötchen
Mürbeteig
  • 200g Mehl
  • 1/5 TL Backpulver
  • 50g Zucker
  • 1 Pck. Vanillinzucker
  • 100g Magerine
  • 1 Ei (M)
  • 1 EL Rum
Streusel
  • 175g Mehl
  • 150g Zucker
  • 25g geschälte und gemahlene Mandeln
  • 1 TL Zimt
  • 150g weiche Butter
  • Belegkirschen

Für den Mürbeteig: Alle Zutaten verkneten und Teig 1 Stunde kalt legen. Danach 0,5 cm dick den Teig ausrollen, Kreise/Blumen ausstechen und auf ein gefettetes Backblech legen.

Für die Streusel: Mehl, Zucker, Mandeln und Zimt vermischen, Butter unterkneten und zu Streuseln verarbeiten.

Die Kreise mit Milch bepinseln und mit Streuseln und Kirschen belegen. Anschließend die Plätzchen bei 180 Grad im vorgeheizten Backofen ca. 20 Minuten backen.

 

Das Tolle an diesen Plätzchen ist, dass der Teig ganz leicht nach Rum schmeckt, die Streusel von einem Hauch Zimt durchzogen sind und man nach dem Backen nichts mehr mit den Plätzchen machen muss. Die Streuselbrötchen sind deswegen perfekte Last-Minute-Plätzchen, wenn es schnell gehen muss. Zwar hat man auch hier mehrere Arbeitsschritte, aber sobald die Plätzchen aus dem Ofen sind, entfällt langwieriges Bestreichen oder Verzieren.

Die Magie der Weihnachtsbäckerei

Natürlich schwang dieses Jahr auch Trauer beim Plätzchen backen mit. Aber ganz wie früher bei Oma, schnappten sich meine Mama und ich die Schürzen und arbeiteten drauf los. Es wäre ja auch zu schade, wenn die Magie der Weihnachtsbäckerei dieses Jahr ausfallen müsste. Advent, ohne den Duft von Mandeln, Plätzchen, Zimt und Zucker wäre für mich kein richtiger Advent. Und auch, wenn es ab und an ziept und die Traurigkeit fast Überhand nimmt, ist das Aufrechterhalten der Traditionen immer auch ein Erinnern an früher und an meine Oma.

Eine schöne letzte Adventswoche und zimtige Grüße
Anna

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