BAWÜ-Teil 1: Aufbruch zu den Schwaben


In meinem Reiseüberblick habe ich bereits geschrieben, dass wir dieses Jahr unbedingt ein paar Freunde in Baden-Württemberg besuchen wollten. Neben gebürtigen Schwaben besuchten wir auch eine ganz frischgebackene Schwäbin, die ich eigentlich aus einer ganz anderen Ecke der Welt kenne. Ich sag nur: Die Welt ist ein Dorf.

Stuttgart – besondere Gastgeberin, in einer etwas zu „modernen“ Stadt

In Stuttgart – unserem ersten Halt der Reise – erwartete uns eine alte Freundin aus Shanghai. Deswegen auch der Spruch „die Welt ist ein Dorf“, denn Joy kenne ich von meiner zweiten Shanghai-Reise im Jahr 2013. Mit ihr und Manni machte ich nicht nur das Nachtleben in Shanghai unsicher, sondern war mit ihr auch im wunderbaren Guilin. Nach fast vier Jahren trafen wir uns also in Stuttgart wieder und waren uns einig, dass Stuttgart nicht unbedingt zu den schönsten Ecken Deutschlands gehört.

„I like Bavaria“, war einer der ersten Sätze, die Joy bei unserem Wiedersehen sagte, da rannte sie bei meinem Freund und mir natürlich offene Tore ein. Zwar hat Stuttgart ein wunderschönes Schloss (vor dem wir auch posierten), ansonsten ist die Innenstadt aber sehr modern und markenlästig und man findet – anders als in Bamberg – nur wenig alte Häuser, was dem 2. Weltkrieg anzurechnen ist. Auch die Straßenführung bis man überhaupt in der Innenstadt ist, ist eine Katastrophe! Für mich ist Stuttgart also nicht unbedingt unter den Top 20 der deutschen Städte.

Da Joy und ich uns so lange nicht gesehen hatten, mussten wir natürlich einige Gespräche nachholen und saßen bei Kaffee und Croissants im Kunstmuseum Stuttgart gesellig beisammen und erzählten meinem Freund, was wir in Shanghai so alles erlebt hatten. Es war also ein sehr entspannter und kommunikativer Start in unseren Urlaub.

Eine tödlich-gute Mischung!

Unser nächster Halt war schließlich in Freiberg am Neckar, eine eher unscheinbaren Stadt in der Nähe von Stuttgart, in der aber eine tödlich-leckere Mischung erfunden wurde: Raclette-Wraps!

Der beste Freund meines Freundes (Basti) und seine Frau Elli hatten uns in ihre neue Wohnung eingeladen und für das Abendessen einen wahren Gaumenschmaus vorbereitet.

Während mein Freund und ich schon total begeistert waren, dass es Raclette zum Abendessen gab, hatte Basti noch eine Überraschung für uns parat. Kaum war das erste Schälchen fertig, holte er ein paar Wraps, die wir mit Guacamole und Knoblauch-Soße einschmierten und schließlich das heiße Raclette-Schälchen als Füllung hernahmen.

Auch wenn diese Kombination auf den ersten Blick etwas mysteriös und eigenartig klingt, ist sie wirklich lecker, wenn auch fast zuuu lecker! Den Rest gab mir nämlich ein Wrap mit doppeltem Schälchen, von denen eines mit einem Spiegelei zubereitet war. Es schmeckte fantastisch, war aber zu so später Stunde einfach zu viel, um noch geruhsam zu schlafen.

Damit dieses tödlich-gute Gericht also nicht tödlich endet, solltet ihr eure Grenzen kennen. 🙂 Ausprobieren ist aber definitiv erwünscht!

Das war unser Start in die erste BAWÜ-Erfahrung. Demnächst geht es weiter mit der Weinprobe in Beutelsend Beutelsbach.

4 Gedanken zu „BAWÜ-Teil 1: Aufbruch zu den Schwaben

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