Ausgangspunkt: San Remo

Mein Opa hat das Glück seit sehr vielen Jahren auf einem wirklichen schönem Fleckchen der Erde zu Leben, nämlich in San Remo. Die italienische Kurstadt liegt nur 20km von der französischen Grenze entfernt und ist nicht nur für mich ein beliebter Urlaubsort, sondern auch für viele – meist etwas ältere – Touristen aufgrund des milden Klimas. Mein Freund und ich ließen es uns in diesem Jahr für eine Woche dort gut gehen und bereisten auch das nahe Frankreich.

San Remo und San Romolo

Der Ausgangspunkt für alle unsere Ausflüge war logischerweise das schöne Haus meines Großvaters, das halb über San Remo und halb unter dem San Romolo, mitten in den Seealpen liegt. Das Wetter dort oben ist (normalerweise) herrlich und man hat einen fantastischen Blick über die Stadt und das Meer. Leider braucht man von dort oben aber auch ca. 30 Minuten mit dem Auto in die Innenstadt. Für Dauershopper oder Partylöwen ist die Lage also nicht ideal. Für meinen Freund und mich, die endlich mal ein bisschen Ruhe wollten, war es jedoch perfekt.

Leider spielte das Wetter, während unserer Reisezeit Mitte September, nicht so gut mit wie im Jahr davor. Sowohl Meer als auch Pool waren etwas kalt und die vielen Wolken, die den Himmel trübten, machten es noch kälter. Kälter bedeutet in diesem Sinne aber lediglich, dass es zu kalt war, um nass im Bikini am Strand oder auf der Terrasse zu liegen. Im T-Shirt und kurzer Hose die Stadt oder nahegelegenen Dörfer zu erkunden, war dafür sehr wohl möglich und auch angenehm.

Der Markt in San Remo

Oben: Haus an Haus Unten: Marktstand an Marktstand

Oben: Haus an Haus
Unten: Marktstand an Marktstand

Einer unserer ersten Stopps war natürlich der Markt, damit wir über die Woche hinweg auch ein bisschen was zu Essen hatten. Toll am Markt in San Remo ist, dass dienstags und samstags neben den Obst- und Gemüseständen in der Markthalle außenherum noch viele Stände mit Schals, Taschen, Schuhen und vielen weiteren Artikeln sind. Wer also günstig an einen „Hermes“-Gürtel kommen will oder von diversen Marken eine Tasche möchte, kommt hier durchaus auf seine Kosten. Ich für meinen Teil bin jedoch von den Fake-Märkten in Shanghai verwöhnt, die noch einmal billiger sind als die in Italien.

Wir warfen also nur einen kurzen Blick auf die Auslagen draußen und befanden uns dann ziemlich schnell im Inneren der Markthalle. Hier findet man wirklich alles, was das italienische Kochherz begehrt. Von Zucchini, über Steinpilze bis hin zu Trüffel/-öl, Käse und Wurst. Einzig Milchprodukte wie Sahne oder Yoghurt findet man etwas schwerer, vor allem wenn man zwar ein bisschen Italienisch versteht, aber kein Wort spricht. Man muss allerdings dazusagen, dass viele Verkäufer auf diesem Markt durchaus Englisch können.

Die Kathedrale "San Siro" erstrahlt im neuen Glanz und ist endlich einmal zur Besichtigung offen.

Die Kathedrale „San Siro“ erstrahlt im neuen Glanz

Kaum fertig mit unserem Einkauf waren wir auch schon wieder mit meinem Großvater zum Mittagessen verabredet. Im Schatten der frisch renovierten San Siro, der Kathedrale von San Remo, aßen wir köstliche Spagetti mit Meeresfrüchten bei L’airone. Danach fuhren wir auch schon wieder auf den San Romolo, um unseren ersten Urlaubstag auf der Terrasse meines Großvaters ausklingen zu lassen.

 

3 Gedanken zu „Ausgangspunkt: San Remo

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